Klimaschutzpreis für Labonca Biohof

Umweltminister Andrä Rupprechter und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zeichneten am 14. November die besten Klimaschutzprojekte des Landes aus. Der Preis wurde in fünf Kategorien vergeben. Den Klimaschutzpreis 2016 in der Kategorie Landwirtschaft erhielt heuer der Labonca Biohof in Burgau.
Am Labonca Biohof der Familie Hackl im oststeirsichen Burgau leben 400 Schweine sowie Hühner und Ennstaler-Bergscheckenrinder, eine vom Aussterben bedrohte Rasse. Sie werden ganzjährig im Freien gehalten, mit Bio-Getreide und Heu gefüttert und dürfen ihre Grundbedürfnisse ausleben.
Die Schlachtung der Tiere erfolgt angstfrei im eigenen Weideschlachthaus.
Der Strom für den Betrieb kommt von einer grossen Photovoltaikanlage, Heizung und Warmwasser kommt aus der Wärmerückgewinnung der Kühlanlagen. Das Fleisch wird vor Ort verarbeitet und direkt im Verkaufslokal in Burgau vertrieben oder an Handels- und Gastronomiebetriebe geliefert. Die Labonca SOLO-Linie garantiert den Verzicht auf sämtliche synthetischen Zutaten und beinhaltet ausschliesslich eigenes Fleisch, Salz und Gewürze. Grosser Wert wird darauf gelegt, wirklich alle Teile des Tieres- von der Schnauze bis zum Schwanzl – zu verwerten.  Auch beim Onlineversand wurden neue Maßstäbe gesetzt: Frischfleisch und Verarbeitungsprodukte werden CO2-Neutral in Mehrweg-Kühlboxen österreichweit versendet, auch der Rücktransport der Boxen ist im System integriert, wodurch Verpackungsmüll vermieden wird.